Ein Baugebiet, was allen schadet: Mensch, Natur, Klima

Das ist die wunderschöne Zähringer Höhe. Und es ist gleichzeitig die Höhe, dass dieses artenreiche Juwel bebaut werden soll.

Die nördlich von Freiburg liegende wunderschöne Zähringer Höhe ist als Baugebiet nicht geeignet. Hier liegt einer der biodiversitätsreichsten und wertvollsten Naturräume Freiburgs. Die Höhe dient der Stadt als wichtige Kaltluftschneise und als Naherholungsgebiet. Doch der Gemeinderat will rund fünf Hektar dieser kostbaren Flächen einem Baugebiet für Besserverdienende opfern,  und verstößt damit gegen sein eigenes Klima- und Artenschutzmanifest, das er 2019 zum Schutz zukünftiger Generationen aufgestellt hat.
Wir vom Bündnis gegen die Bebauung der Zähringer Höhe fordern energisch den Stopp für das umstrittene Bauprojekt.

Oft wird bspw. von den Freiburger Grünen argumentiert, dass das Baugebiet verkleinert wurde gegenüber den früheren Plänen. Dies stimmt nicht so ganz, da die Zahl 16 ha nie ein wirklicher Plan gewesen ist, sondern lediglich die Wunschzahl einiger Baubefürworter im Sinne eines Luftschlosses. Im Vergleich zu früheren Plänen wird mit jetzt 4,5ha sogar mehr geplant als noch vor einigen Jahren.

Das Argument Verlässlichkeit zählt auch nicht, da erst ein Gemeinderatsbeschluss Baurecht schafft. Es gibt daher keinerlei Verpflichtungen das Baugebiet zu bauen. Demokratisch kann selbstverständlich entschieden werden, die Planung für das Baugebiet zu beenden.

Der Freiburger Gemeinderat verstößt mit dem Baugebiet Zähringer Höhe nämlich gleich gegen mehrere eigene Beschlüsse:

  • Das Klima- und Artenschutzmanifest
  • den Beschluß 50% sozialen Wohnungsbau umzusetzen(es sollen nur 20 % werden)
  • nur Baugebiete mit ÖPNV-Anschluss zu bauen
  • den Bau des Radschnellwegs 6 ( würde Autozufahrtstraße werden)

Wir fordern Natur statt Luxusbauten.